Von Helfern umzingelt

Ein fragmentarischer Nachruf auf die historisch-literarische Zeitschrift Horch und Guck. Von Erhard WeinholzI.Man soll den Teufel nicht beim Namen nennen. Das galt auch für das Ministerium für Staatssicherheit: Konsum hieß es beim Volke, Memfis, Stasi natürlich oder zum Beispiel VEB Horch und Guck. Eben dieser Name wurde titelgebend für eine … Weiterlesen …

Das Prinzip Hoffnung

Ein Nachruf auf Winfried Wolf. MieterEcho 433 Für eine kurze Zeit hatte es so ausgesehen, als ob die Krankheit Winfried, „Winnie“ Wolf noch eine zweite Chance lassen würde. Und wenn er auch nicht sicher war, was er noch realisieren konnte, verfolgte er weiter alte und neue Projekte. Doch am 22. … Weiterlesen …

Die Sowjetunion: Vorschläge zum Nachdenken

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am 21. Februar 2022 versucht, der russischen Öffentlichkeit seine Version der Geschichte der Sowjetunion und der Ukraine zu verkaufen. Ohne historische Studien war schon vier Tage später klar, dass sie nicht stimmt: Anders als Putin behauptet gibt es eine Ukraine und ihre Streitkräfte sind dabei, … Weiterlesen …

Unser linkes Ding. Ein Rückblick auf die VL (letzter Versuch)

Kurz vorab Im September 2020 erschien bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung die Broschüre Sozialistische Alternative DDR 89. Die Initiative für eine Vereinigte Linke in Texten und Dokumenten mit Arbeiten von Christoph Kelz, Hendrik Mayer und mir. Bis zuletzt hatte ich am 6. Kapitel meines Beitrages Unser linkes Ding. Ein Rückblick auf die … Weiterlesen …

Schwierigkeiten mit dem Kommunismus: Wo bleibt das Positive?

Im Unrast-Verlag ist ein Sammelband erschienen, der aus einer Veranstaltungsreihe der Projektgruppe Ei des Kommunismus enstanden ist: “WAS TUN MIT KOMMUNISMUS ?!”, Münster 2013. Einen etwas längeren Beitrag habe ich auch dazu gesteuert, der mit anderen auf diesem Blog zusammengehört, die hier früher erschienen, aber später entstanden sind.Druckfassung hier. Als … Weiterlesen …

Ein Leserbrief: Erhard Weinholz zu „Vom heute zum morgen“

Lieber Sebastian, „Vom heute zum morgen“ bietet viele wichtige Ideen, in vielem sprichst Du mir, wie man so sagt, aus der Seele. In „Das Schwierige, das schwer zu machen ist“ hatte ich damals (1994/95) geschrieben, dass „sozialistische Entwicklungen, dass die Bildung von Strategien und ihre Umsetzung nur als selbstbestimmter und … Weiterlesen …

Vom heute zum morgen

Zukunft und sozialistischer Realismus (*) In einer auf den Menschen hin eingerichteten Welt wäre der Mensch nicht Schöpfer, sondern Geschöpf. Lothar Kühne1 Zu den Veränderungen im ideologischen „Überbau“, die mit der Finanzkrise 2007 eingesetzt haben, gehört die Wiederkehr eines zuvor scheinbar nur noch historischen Themas: Man spricht wieder über Alternativen. … Weiterlesen …

Kanonen statt Butter

Gern Unterschätzt: Das deutsche Kapital und seine Politiker. Teil 2 [pdf hier] Wer die Veränderung des deutschen Bürgertums nach der Niederlage des Kaiserreichs in Weltkrieg und Revolution verfolgen will, der findet erste Aufklärung im Produktionsindex des Instituts für Konjunkturforschung. Erst 1927 wurde in der Industrie der Vorkriegsstand wieder erreicht und … Weiterlesen …

Von der ökonomischen Romantik zur Volksfrontillusion

Sahra Wagenknechts Verkennung des Privateigentums im modernen Kapitalismus. Die Doppelnummer 125/126 des guten und inzwischen auch schon etwas älteren telegraph enthält neben vielen anderen interessanten und spannenden Texten auch einen Beitrag von mir, der Sahra Wagenknechts eigentümliches Buch „Freiheit statt Kapitalismus“[1] diskutiert. Der Artikel als html mit Links unten – … Weiterlesen …